Wirkungsgrundlage: Das Haushaltsstromnetz verursacht
zwei Arten von "Elektrosmog": Magnetische und elektrische Wechselfelder.
Während die magnetischen Felder mit dem Ausschalten der Verbraucher "verschwinden",
bleiben die elektrischen Felder auch beim ausgeschalteten Verbraucher im gesamten
Stromnetz bis zum Geräteschalter bzw. zur leeren Steckdose als Problem bestehen.
Hier setzt der Netzabkoppler an: Er wird im Sicherungskasten
eingebaut und trennt den Stromkreis, für den er vorgesehen ist, automatisch
vom Netz, sobald der letzte Verbraucher ausgeschaltet wurde. Der so vom Versorgungsnetz
getrennte Stromkreis steht nicht mehr unter Spannung, kann also auch keine elektrischen
Felder mehr verursachen. Somit kann insbesondere der Schlafbereich frei von niederfrequenten
Wechselfeldern gehalten werden. Komfortable Lösung:
Sobald wieder ein Verbraucher eingeschaltet wird, erkennt der Netzabkoppler dies
und schaltet automatisch und ohne Verzögerung wieder die Versorgungsspannung
auf die Leitung. Im Alltag bemerkt man die Netzabkopplung also eigentlich gar
nicht.
Die funktionsbestimmenden Elemente des Netzabkopplers sind:
Ein Stromsensor, der prüft, ob Strom gebraucht wird oder nicht.
Ein Lastrelais, welches den Stromkreis mit dem Versorgungsnetz verbindet oder
ihn davon trennt. Eine kaskadierte Gleichrichterschaltung zur Erzeugung einer
baubiologisch unbedenklichen Überwachungsgleichspannung, die im abgekoppelten
Zustand am Stromkreis anliegt, um zu detektieren, wenn wieder Strom gebraucht
wird. Und natürlich noch eine Steuerungsschaltung, welche das Ganze zuverlässig
funktionieren lässt.